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nebelsternklänge XXI
der sommer geht
verabschiedet sich schleichend zum herbstwohin floss die zeit
grau der nebel
zwischen unseren gesichtern -
nebelsternklänge XX – einsamkeiten
lege kleider ab
die nicht mehr passenmöchte träume verbannen
die sich nicht erfüllenwelche hoffnungen tragen
durch wirbelnd trostlose wüstenworan erinnern wir uns
was gibt kraft
was hält unswer findet in mir
wärme und resonanzund ich in ihm
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nebelsternklänge XIX
grau bin ich
zurückgeworfen auf startalle kraft verbraucht
im beständigen drehengemeinsame räume entfernt
und wurzeln zerrissendort wo es anfing
gut zu werden -
nebelsternklänge XVIII
grau bin ich
im salzgen meerzermahlen vor dem hafen
den es nicht mehr gibt -
nebelsternklänge XVII – warum
träume zerbrechen
sobald ich wünschebrauche ich ruhe
folgt noch mehr lärmmöchte ich ankommen
wird das ziel verändertwohin soll ich gehen
wenn die lichtung im winter verschwindetwoher kraft nehmen
wenn immer wieder brücken zerstört werdenzu menschen
die ich mag -
nebelsternklänge XVI
grau bin ich
ohne schlafim chaos und wahnsinn
erschöpft von allemverstummt im wald
träume atmen -
nebelsternklänge XV
einen moment lang abtauchen
fliehen in eine bessere welteinen moment lang nicht denken
nur kreisenim sein
verbundener seelen
sich fest haltenheimat geben
wenn alles brenntLisa Rydberg & Gunnar Idenstam – Polska i C dur (trad., „Bach på svenska“)
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nebelsternklänge XIV – halt
nehmt mich auf
ihr mauernnehmt mich zu euch
in steinmit einem sanften lächeln
auf den lippenund augen
die jahrhunderte sehenohne ein herz
das zerspringtam verratenden wahnsinn
der zeit


